Podiumsdiskussion: Rein in die solidarische Zukunft
Zusammenfassung
Zum Abschluss der Sommerakademie diskutieren wir mit spannenden Gäst*innen wie wir das „Gute Leben für alle“ tatsächlich global ermöglichen können. Wie können globale Ungleichheiten überwunden werden. Welche Rolle spielen Eigentum, internationale Wertschöpfungsketten und demokratische Kontrolle zentraler Infrastrukturen dabei?
Beschreibung
Zum Abschluss der Sommerakademie richtet Attac den Blick auf das große Ganze: Die gegenwärtige Vielfachkrise zeigt einen Kapitalismus unter Druck – geprägt von ökologischen Kipppunkten, geopolitischen Machtverschiebungen und wachsender globaler Ungleichheit. Die Kritik an der bisherigen Form der Globalisierung wird damit dringlicher denn je.
Während im Globalen Norden über sozial-ökologische Transformation, demokratische Daseinsvorsorge und neue Formen vergesellschafteter Produktion diskutiert wird, kämpfen viele Länder des Globalen Südens mit neuen Formen grüner Extraktion und fortbestehenden kolonialen Abhängigkeiten. Wie kann eine Perspektive aussehen, die das „Gute Leben für alle“ tatsächlich global denkt?
Darüber diskutieren Markus Wissen, Sabine Nuss, Dr. Boniface Mabanza Bambu und Nafi Hamukoshi. Im Zentrum steht die Frage, wie globale Ungleichheiten überwunden werden können – und welche Rolle Eigentum, internationale Wertschöpfungsketten und demokratische Kontrolle zentraler Infrastrukturen dabei spielen. Gemeinsam wollen wir darüber nachdenken, wie eine solidarische Zukunft konkret werden kann.