Workshop: Wem gehört die Bank?
Zusammenfassung
Im Workshop geht es darum, wie öffentliche Banken könnten gezielt zur Finanzierung gemeinwohlorientierter Transformationen beitragen können und mit welchen Strategien Bewegungen entsprechenden Druck dafür aufbauen können.
Beschreibung
Ankündigung: Bank ist nicht gleich Bank. In Deutschland, Europa und weltweit gibt es eine Vielzahl nicht-kommerzieller Finanzinstitutionen mit dem Auftrag, unterschiedliche öffentliche Interessen zu fördern. Angesichts der enormen Höhe der von ihnen verwalteten Vermögen ergibt sich daraus ein großes Potenzial für sozial-ökologische Politik. Doch wie dieses Potenzial genutzt wird, ist umkämpft: Im Spannungsfeld zwischen Klimazielen, Finanzmarktlogiken und geoökonomischen Interessen wird die Rolle öffentlicher Banken ständig und besonders jetzt neu verhandelt.
Während einige Ansätze sich darauf beschränken, riskante Investitionen für private Akteure attraktiver zu machen, geht das mögliche Spektrum weit darüber hinaus. Öffentliche Banken könnten gezielt zur Finanzierung gemeinwohlorientierter Transformation beitragen. Dafür braucht es jedoch engagierte gesellschaftliche Kräfte, die diese Institutionen aktiv mitgestalten und sie an Klimagerechtigkeitszielen ausrichten. Der Workshop verbindet kurze Inputs mit interaktiver Diskussion und lädt dazu ein, über konkrete Aktionen und Bewegungsstrategien nachzudenken.